Glücklich oder doch unglücklich

Glücklich weil ich eine Arbeit bzw. Ausbildung habe, die ich sehr sehr mag. Ich hätte mir nicht vorstellen können, eine Arbeit so sehr zu mögen. Ich hoffe auch, dass ich nach der Ausbildung übernommen werden kann -nicht wegen einer Sicherheit oder so, ich bin flexibel, aber mir macht diese Arbeit einfach ehrlich Spass und ich hoffe, innerhalb des Unternehmens noch aufsteigen zu können.

Dennoch bin ich traurig...Ich habe also KEIN Studium beendet, nein, habe es geschmissen und umso mehr ich darüber nachdenke, desto sicherer bin ich mir, dass ich es geschafft hätte. Ich habe nach einer Ausrede gesucht, wofür, das weiss ich bis heute nicht (ok. es ist nun keine Jahrzehnte her, nur knapp2 ;-)  )

Es geht mir irgendwie nicht darum, im studierten Beruf zu arbeiten. Wenn ich in einem anderen Beruf auch Ansehen und Erfolg haben kann, ist das fantastisch!

Manchmal sieht man Bekannte von früher, die nie studieren wollten, die sind nun Dipl.Ing. usw. Das macht mich sehr traurig. Ich wollte es immer und habe einen Lebenstraum aufgegeben...wofür? Für meinen Partner? Irgendwie habe ich so das Gefühl. Auch habe ich das Gefühl, dass er nicht wirklich möchte, dass ich studiere. (Wäre doch auch nur ein Fernstudium, ich möchte es nur, um MIR etwas zu beweisen) Wäre ich ihm am Ende irgendwie "überlegen"? Ich weiss nicht, ob ich mir das zusammenspinne, oder ob ich meinem Gefühl trauen kann.

Mal wieder nur am meckern :-(

Aber ich fühle mich noch nicht so familiär. Mir ist die Wohnung zu groß, in der wir wohnen und sie ist zu weit entfernt von der Stadt...Ich möchte so gerne wieder in die Stadt, möchte mehr Freunde haben, mit denen weggehen, nicht nur "heimlich" oder mit ihm und wir kriegen uns dann mal wieder in die Haare. Ich fühle mich so jung und habe das Gefühl, alles machen zu können, während er älter zu sein scheint, als er wirklich ist. Er scheint "to settle down" zu wollen und ich habe Hummeln im Hintern. Jaja, ich weiss, es war einfach zu früh mit der Hochzeit und es war auch ein Fehler mit dem Riesenautol Beides hätte ich nicht, wäre ich nicht verheiratet. Ginge es mir dann besser? ich weiss es nicht. Ich weiss auch nicht wirklich, ob die Abkapselung von meinen Eltern mich reifer gemacht hat. Ich fühle mich einfach nicht reifer, nicht erwachsener, ich fühle mich eingesperrt. Hier gibt es so viel ummich herum, die 2 Autos (ja, eines würde mir reichen ;-) ), die große Wohnng...
Jeden Tag ein "richitges" Mittagessen, zusammengelegte Wäsche im Schrank...ich kommemit Nudeln, Essen gehen und kurz vorm Tragen gebügelter Wäsche aus... Mich jetzt zu trennen wäre eh wie...?Hoffentlich kriege ichmich wieder auf die Reihe...

Manchmal weiss ich nicht, bin ich glücklich oder doch unglücklich?

 Und: here it comes: Das schlechte Gewissen! Zum K*****! Sorry!

 




29.1.08 22:08

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